Teleclub
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Teleclub ist einer der ersten Pay-TV-Sender Europas. Der Sender wurde 1982 in der Schweiz gegründet und strahlte von 1984 bis 1991 sein Programm auch in Deutschland aus. Teleclub kann heute nur noch in der Schweiz empfangen werden.
Seit 1. Mai 2002 verbreitet Teleclub sein Programm digital. Das analoge Signal wurde sukzessive aus den Kabelnetzen zurückgezogen. Das Ursprungsprogramm nennt sich heute "Teleclub Cinema", ein zweiter Kanal mit älteren Filmen wird unter den Namen "Teleclub Star" gesendet. Im Teleclub-Digital-Paket werden ausserdem derzeit 15 externe Sender - meist aus dem Hause Premiere - angeboten. Die Abogebühr beträgt je nach Paket zwischen 39.90 (TeleclubBasic) und 69.60 (TeleclubBasic + FamilyWorld + MovieWorld + SportsWorld) Franken. Teleclub weist darauf hin, dass "die Pay-Per-View-Kanäle von Premiere aus lizenzrechtlichen Gründen in der Schweiz nicht abonniert werden können".
Gleichzeitig mit der Digitalisierung begann ein bis heute andauernder Rechtsstreit zwischen Teleclub und dem grössten Schweizer Kabelnetzbetreiber, der Cablecom. Anfänglich verweigerte Cablecom die digitale Ausstrahlung von Teleclub, erst Ende 2002 konnte Teleclub mittels Gerichtsentscheid die Einspeisung erwirken. Dieser Gerichtsentscheid wurde zwar später wieder entkräftet, Teleclub digital blieb aber auch in den Netzen der Cablecom aufgeschaltet. Der Zwist wurde erst neu entfacht, als Teleclub im Herbst 2005 sein Angebot von damals 12 auf 17 Sender erhöhte. Cablecom verhinderte jedoch in seinen Netzen den Ausbau. Hintergrund des neuerlichen Streits dürfte auch die indirekte Beteiligung der Swisscom an Teleclub sein, die im Bereich der Telefonie und des Internets schon heute der grösste Cablecom-Konkurrentin ist. Dieser Streit wurde mittlerweile beigelegt, so dass Cablecom-Kunden alle 17 Programme empfangen können. Ab Juni 2007 kann zudem das Angebot von Teleclub auch direkt via Cablecom bestellt werden. Nebst dem wird das Programmangebot auf total 30 Sender, 11 weitere Sportsender und die beiden Disney-Kanäle Playhouse Disney und Toon Disney, erweitert. Die vielen Sportkanäle deshalb, damit sämtliche Schweizer Fussball- und Hockey-Spiele parallel zueinander ausgestrahlt werden können.

