Parabolantenne

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Eine Parabolantenne, umgangssprachlich auch Antennenschüssel oder Satellitenschüssel genannt, bündelt Mikrowellenstrahlung im Brennpunkt eines Parabolspiegels. Dort wird die Strahlung von einem Detektor erfasst und weitergeleitet.



[bearbeiten] Offset-Antenne

Bei der Form ohne Offset besteht das Problem, dass der Primärstrahler zwischen dem Reflektor und der einfallenden Welle liegt. Er und der Arm, an dem er befestigt ist, werfen daher einen Schatten auf den Reflektor. Dieser Bereich des Reflektors ist somit unwirksam. Unter Sonneneinstrahlung kann man dieses Phänomen auch optisch nachvollziehen, da die Abschattung bei Licht ähnlich ist wie bei den empfangenen Wellen. Mit kleiner werdenden Antennenflächen wächst die störende Abschattung. Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass nur ein kleiner, seitlich liegender Teilabschnitt des Rotationsparaboloids realisiert wird, so dass der Erreger (Fokuspunkt) neben der eintreffenden Wellenfront zu liegen kommt. Dadurch verändert sich auch der Einfallswinkel. Durch den geänderten Einfallswinkel ist der Parabolspiegel der eintreffenden Wellenfront gegenüber geneigt und es ist dadurch in unseren Breiten eine nahezu senkrechte Aufstellung des Spiegels erreichbar.

Die typische Satellitenschüssel für den Heimgebrauch hat diese Bauform auch, um witterungsbedingte Probleme wie anhaftenden Schnee (er kann nicht oder nur im unteren Bereich haften) und die daraus resultierende Dämpfung zu vermeiden.

[bearbeiten] Weblinks

  • [1] Antenne einkaufen

[bearbeiten] Quelle